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Modellbau 1:100 |
| Name des Modells | “STAHLECK“ Funkkennung DEDC. Baunr. 13452 |
| Reederei | Hansa - Bremen |
| Typ | Schwergut-Spezialschiff für flachere Gewässer |
| Frequenz Mhz | 82, 85, 14, |
| Beschreibung und Besonderheiten des Modells |
| Länge über alles | 915 mm |
| Breite über Anbauten | 168 mm |
| Höhe | 365 mm |
| Tiefgang | 51,6 mm |
| Baumaterialien | Rumpf-Polyester,Aufbauten-Messingblech 0,2 / 0,3 mm |
| Bauunterlagen | Werftunterlagen und 80 Originalfotos |
| Bauzeit | ca. 1 500 Hobbystunden |
| Gewicht des Modells | 6 200 Gramm |
| Gewicht des Originals | NRT 1 600, BRT 3 500 |
Kurzbeschreibung
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Die STAHLECK
ist ein Schwergut-Spezialschiff und wird überall dort, wo andere
Schiffe mit größerem Tiefgang nicht einlaufen können, eingesetzt.
Wobei speziell auch kleinere Häfen bedient werden. Aufgrund seines
gewaltigen Ladegeschirrs von 2 x 216 to, gekoppelt sogar 435 to, ist
dieses Schiff unabhängig von den jeweiligen Hafeneinrichtungen. Diese Lasten können allerdings nur bei
gefluteten Krängungs- und Ballastwassertanks bewältigt werden. Wobei
auch noch rollende Lasten von bis zu 1 000 to über die 12 x 9 m
Bugrampe im Roll-on/Roll-off-Verfahren, erfolgen kann. Der nahezu
quaderförmige Laderaum ist 12 x 45 m und hat die Höhe von 6,5 m. 2, an
den Masten angebrachte 12 to Liebherr-Mastkrane bewegen die 11 to
schweren Lukendeckel. Die 8
x 10 m breite Heckrampe mit einer Belastbarkeit von 80 to sowie der
kastenförmige Aufbau runden das exzentrische Aussehen des Schiffes ab.
Das Modell hat auf allen Wettbewerben sehr erfolgreich abgeschnitten, ich
musste jedoch auch aufgrund seiner großen Topplastigkeit den einen oder
anderen Untergang hinnehmen. |
Baubericht
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Spezialschwergutfrachtschiff
"STAHLECK" Seit
einiger Zeit suchte ich ein Nachfolgemodell für meinen Ro-Ro-Frachter „BOMMA“.
Endlich, beim Durchblättern des Hamburger Abendblattes, stieß ich im
Schifffahrtsteil der Zeitung auf eine Zeichnung der „STAHLECK“,
die hier von der DDG-Hansa vorgestellt wurde. Das Schiff sehen und den
Entschluss fassen, es zu bauen, waren eins, doch die Bauunterlagen zu bekommen,
das Andere! Genau dieses Andere ist bekanntlich der unangenehmste Teil im
Schiffsmodellbau nach Werftunterlagen. Auf meine erste Anfrage bekam ich dann
auch prompt eine Absage der Hansa-Linie. Hier konnte jetzt jedoch mein
Clubkollege Klaus Lange etwas für mich tun. Als ich nach einigen Wochen aus dem
Urlaub zurückkam und meinen Briefkasten leerte, fand ich u. a. einen
Generalplan und 80 Originalfotos der „STAHLECK“
vor, natürlich alles von K. Lange besorgt. Die
„STAHLECK“
lag gerade während meines Urlaubs zwecks Garantiearbeiten bei der
Lürssen-Werft an der Weser. Jetzt
bekam ich auch endlich von der Hansa-Linie einen Spantenriss und andere
Bauunterlagen. Obwohl ich gerade an dem Containerschiff „SYDNEY EXPRESS“
baute, fing ich schon einmal an, mir den Rumpfkern der „STAHLECK“ zu bauen. Wie recht ich daran
tat, stellte sich dann wenig später heraus. Auf der Bundesmeisterschaft in
H.-Großburg-Wedel, belegte ich wider Erwarten den 2. Platz in der Klasse - F 2a
- ( 70 - 110 cm ) mit der „BOMMA“ und hatte mich hiermit zur I. Weltmeisterschaft 23.-31.08.79 in Duisburg qualifiziert. Da ich mir mit der „BOMMA“
selbst keine allzu großen Chancen auf einer WM ausrechnete, fing ich mit dem
endgültigen Bau der „STAHLECK“
an. Das Original: Die
„STAHLECK“
ist ein Spezial-Schwergutschiff für flachere Gewässer. Bei einer Länge von
91,5 m, Breite 16,8 m und dem geringen Tiefgang von 5,16 m, können auch
kleinere Häfen angelaufen werden. Das gewaltige Ladegeschirr mit 2 x 216 to
(gekoppelt 435 to) und der eckige Aufbau sind die markantesten Punkte des
Schiffes. Dazu können noch rollende Lasten bis zu 1 000 to über eine 12 X 9 m
Bugrampe und die 10 x 7 m Heckrampe auf Spezialladern (Bogies) auf das Deck
gerollt werden. Die mit rd. 3 000 TDW und 2 000 BRT vermessene „STAHLECK“
wird von zwei 6 Zyl. 4-Takt-Dieselmotoren
(MWM) mit einer Gesamtleistung von 5 300 Ps mit einer Geschwindigkeit von 13,5
Knoten angetrieben. Das Modell: Wie
alle meine bisherigen Schiffsmodelle, sollte auch die „STAHLECK“
mit Maßstab 1:100 gebaut werden. Bei diesem Maßstab musste natürlich Gewicht,
speziell im oberen Bereich also der Aufbauten, gespart werden. Natürlich kam
hier auch nur ein Polyesterrumpf in Frage! Der 1. Arbeitsgang war jetzt die
Querspanten auf Alu-Blech aufzureißen und auszuschneiden. Diese vollen
Querspanten wurden jetzt auf einen Helgen im entsprechenden Abstand aufgestellt.
Danach füllte ich die Zwischenräume mit Hartschaumplatten aus. Nach 24 Std.
Austrocknen des Klebers konnte jetzt der Kern bis auf die Spantenkanten
runtergeschliffen werden. Nach dem Schleifen wurde das ganze Gebilde mit
Polyesterharz überstrichen und für 2 Tage zum Trocknen wegstellt. Nach einigen
7 Spachtelgängen wurde jetzt von diesem Kern eine Form abgezogen, d.h. der Kern
wurde mit Trennwachs und Trennlack überstrichen, danach mit
Feinschichtpolyester, Polyestermatte und Polyesterharz die Form hergestellt.
Nach dem Aushärten der Negativform (5 Tage), konnte jetzt endlich der
eigentliche Rumpf, das Positiv, aus Polyester entstehen.
Um
Gewicht zu sparen, wählte ich für das Deck Aluminiumblech mit einer Stärke
von 1,2 mm aus. Bevor das Deck in den Rumpf geklebt wurde, mussten natürlich
alle möglichen Anrissarbeiten durchgeführt werden. D.h. Markierungen für die
Aufbauten, Poller, Winden, Masten und Luken. Die Glattdeckluke ist in den Maßen
410 x 90 mm und wird von 13 Pontondeckeln verschlossen. Diese große Luke eignet
sich nahezu ideal um die gesamten Innereien wie Motoren, Akkus und Funkfernsteuerung einzubauen. Allmählich bekam die Bauerei in ein Stadium in dem man
schon eine große Ähnlichkeit zu meinen Vorstellungen erkennen konnte. Da das
Schiff vorn und achtern je 2 Anker besitzt, mussten jetzt die entsprechenden
Ankertaschen hergestellt werden. Auch hier halfen die inzwischen besorgten
Detailzeichnungen. Dann folgten die beiden Schlingerleisten, Stevenrohre,die
Ruderblätter und natürlich durfte das Bugstrahlruder nicht fehlen. Auch hier
war wieder genauste Modellbauarbeit gefragt, sollte doch auch das Modell gerade
im Dockmanöver eines Navigakurses bestehen können. Die zweigeteilte Bugpforte
stellte ich aus Messing her. Für diese Bugpforte mit den Scharnieren,
Hydraulikvorrichtungen und allem Drumherum musste ich etwas über 40 Std.
aufwenden.
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Das
Schanzkleid mit den Schanzkleidstützen, Klampen, Halterungen, Winkeln und
anderer Kleinkram folgten. Für die Panamaklüsen mussten die Aussparungen in
die Schanz gefeilt, die Klüsen selbst hergestellt und eingeklebt werden. Die
Back- und Bootsdecks mit dem gesamten Zubehör wie Relingstützen, Lüftern,
Überlaufrohre, Leitern, Treppen und Lüfterklappen vervollständigten die
Rumpfarbeiten.
Nachdem
bis zum jetzigen Stadium ca. gut 500 Std. Nur für die Erstellung des Rumpfes
aufgewendet waren, konnte die Lackierung erfolgen. Der Rumpf bekam folgende
Farben:
Unterwasserschiff
braun, Rumpf über der Wasserlinie rot, die Innenseite der Schanz
und die Schotte grau. Nach dem Lackieren folgte die Beschriftung des
Rumpfes: Schiffsnamen, Heimathafen, Ahmings, Plimsollmarken und in großen
weißen Lettern HANSA-LINIE. Der Brückenaufbau:
Der
Brückenaufbau gestaltete sich doch
etwas schwieriger, denn die Aufbauaußenbleche waren, um Gewicht zu sparen, gesiggt.
Auch am Original musste bei dem hohen Aufbau Gewicht gespart werden.
Hier
nahm ich wieder Messing der Stärke 0,4 mm und lötete im Abstand von 8 mm
jeweils 0,8 mm Messingdrähte auf die Platten. Bei diesem Lötvorgang bekam ich
ja wohl die ersten grauen Haare, aber irgendwann war auch diese Arbeit
geschafft. Jetzt mussten noch die Fensterrahmen eingelötet werden. Vor dem
Zusammenbau der Schotte wurden noch die verschiedenen Löcher für Türen,
Steigeisen und sonstige Öffnungen gebohrt und wenn nötig gefeilt.
Das
Aufstellen der Schotte und das Löten war nach dem genauen Anreißen keine allzu
große Schwierigkeit mehr. Die gesamten Relingsstützen, 254 Stück mit 2
Durchzügen, auf den Decks, Lampenkästen, Handläufern, Sonnensegellatten,
Treppen, Decksbeleuchtung, Steigeisen, Unterzüge der Decks, der Signalmast, die
Antennen, Magnetkompaß und Scheinwerfer auf dem Peildeck folgten in diesem
Arbeitsgang. Natürlich durften die Peilkompasse in den Nocken der Brücke
ebenso wenig vergessen werden wie die Mann-über-Bord-Ausrüstung, Rettungsringe
und Rettungsinseln.
Leicht
vorstellbar ist natürlich, dass gerade an diesem Aufbau mit seinen kleinen
Ecken und Winkeln, die Lackierarbeit sehr zeitaufwendig war. Der Aufbau wurde in
weiß und die Decks in grün gespritzt. Das Peildeck allerdings bekam einen
orangenfarbenen Anstrich auf dem dann auch noch in großen weißen Lettern die
Funkkennung des Schiffes aufgebracht werden musste. Die Lampenkästen bekamen
einen schwarzen Anstrich.
Dann
folgte die Verglasung der Fenster, das Einsetzen der Klarsichtscheiben,
Scheibenwischer, Positionslaternen in doppelter Ausführung die bunten
Signallampen am Tannenbaum sowie die Türen. Auch hier waren im Nu wieder über
400 Std. Aufgebracht. Wobei ich jetzt natürlich auch entsprechende Fortschritte
erkennen konnte.
Der
Schornstein folgte jetzt als nächstes. Das Gehäuse stellte ich aus 0,3 mm
Messing her. Nach- dem die Lüfterlamellen und die Tür sowie die Steigeisen und
Handläufer angelötet waren, wurde der Schornstein in schwarz lackiert und mit
dem HANSA-Emblem versehen. Das
Ladegeschirr:
Das
anfangs angesprochene Ladegeschirr folgte jetzt als nächstes. Die beiden
gewaltigen Masten stellte ich aus Laining-Messing her. Das Laining hat durch die
geringe Stärke von 0,1 mm sehr gute Biegeeigenschaften. Nachdem die Abwicklungen
ausgeschnitten waren, wurde diese über ein Rohr mit entsprechendem Durchmesser
gebogen. Dann, nachdem die Durchmesser fixiert waren, wurden mit einigen wenigen
Lötpunkten die äußeren Maße festgehalten. In die jetzt geschaffenen Hohlkörper setzte ich noch zwei Lagen Laining-Messing ein. Die
jetzt bestehende Stabilität des Mastes wurde noch durch Ringe mit
entsprechenden Abmessungen, die in das Innere der Mastkörper mit geringem Druck
eingebracht wurden, unterstützt und abgerundet. Die endgültige Lötung konnte
jetzt vorgenommen werden. D.h. aus der Mitte heraus zu den jeweiligen Enden des
Körpers.
Die
riesigen Salings und die übrigen Anbauten der Masten stellte ich wieder aus 0,3
mm Messing her. Insgesamt 46 Blöcke - 8x6, 4x3, 4x2 und 30x1-scheibige Blöcke
- mussten jetzt in mühevoller Handarbeit hergestellt werden.
Selbstverständlich mussten sich die Scheiben in den Blöcken be- wegen. Das die
Gelenke der Blöcke beweglich hergestellt wurden, muss denke ich, nicht extra
er- wähnt werden da ich ja seit Jahren grundsätzlich an meinen Modellen gerade
im Ladegeschirr alle
Möglichkeiten des in sich bewegen des Geschirrs versuche. Das die
Bauprüfer diese Mehrarbeit nicht erkennen, hat leider sehr häufig auch etwas
mit ihrer Unwissenheit und zum Teil auch recht wenig Praxiserfahrungen zu tun.
Zum
Bau der Ladebäume verwendete ich geeignete Messingrohre die entsprechend an den
oberen und unteren Enden mit Einsatzstücke verjüngt werden mussten. Der
Beschlagsatz erforderte noch einmal hohe Genauigkeit, mussten doch die
verschiedenen Teile zusammenpassen. Hier, wie im übrigen Modellbau, zeigt sich
immer wieder, dass man vom Originalschiff einfach nicht genug Detailfotos haben
kann.
Die
jetzt noch fehlende Reling auf den Salings und den Mastanbauten konnte als
nächstes in Angriff genommen werden die da sind: die Leitern - natürlich aus
Flachmaterial hergestellt, Sprossenabstand 3 mm, Leiterbreite 3,5 mm -
Galgenböcke und Galgen, Radargerät, Antennen, Positionslaternen mit Haltern,
Steigeisen, Fußpferde, Lampen, Kranstühle, Ladebaumhalterungen usw.
Die
beiden Krane bedurften jetzt noch einen Arbeitsaufwand von fast 3 Wochen. Hier
mussten wieder folgende Teile hergestellt werden: Kranarme - richtig aus
Blechstreifen gebaut - Krankörper, Umlenkrollen, Rollen, Öldruckleitungen mit
Halterungen, Motorengehäuse, Seiltrommeln, Türen mit Scharnieren und
Handgriffen. Den Abschluß bildeten die Kranflaschen mit den Ladehaken.
Die
Schwerguttraversen, die ich aus Gewichtsgründen aus Polystyrol herstellte,
wurden nach der Fertigstellung an Deck abgestellt.
Das
gesamte Ladegeschirr bekam einen Hansagrauen Anstrich. Nach entsprechender
Trockenzeit der Farbe, wurde es auf dem Deck verschraubt.
Zwischenzeitlich
baute ich noch die Heck- und Bugrampen. Hier durften jetzt auch wieder nicht die
Hebevorrichtungen zum Aus- oder Einbringen derselben fehlen. Der Kleinkram wie:
2 Kabelgatts, Scheinwerfer, 8 Doppelpoller, einige Umlenkrollen usw. brachten
noch einige Std. Arbeit.
Bei
der Windenherstellung wurde ich noch einmal von der Firma Hatlapa aus Uetersen
mit hervorragenden Bauplänen unterstützt, wie bereits vorher die Firma Mac
Gregor mit Planmaterial zur Herstellung der Rampen half. Ohne diese
Unterstützung wäre das eine oder andere Modellteil mit Sicherheit nicht so
detailliert entstanden. Die Winden:
Die
Windenausrüstung - Anker- und Verholausrüstung - gaben jetzt noch einige
Rätsel auf. Immer wieder mussten die Zeichnungen und die verschiedenen
Detailaufnahmen zu Rate gezogen werden. Winkel mit verschiedenen Abmessungen wie
auf der Kleindrehbank hergestellte Drehteile mussten nun nur noch
zusammengefügt werden. Auch hier ist wieder festzustellen, dass eine Drehbank
einfach zur Ausstattung einer Kleinwerkstatt gehört. Die 4 Patentanker mit
Ketten - Ankerkettenglieder selbstverständlich mit Mittelstegen - Wirbel mit
dem steglosen Glied machten hier endlich den Abschluss der Verholeinrichtung. Die
Rettungseinrichtungen:
Die
beiden Rettungsboote mit den Bootsdavits folgten nun als nächstes. Auch hier
wurden wieder verschiedene Messingwinkel und Drähte verwendet. Zur
Herstellung der Rettungsboote baute ich wieder eine Positivform, nahm eine
Negativform ab und konnte nun aus Polyester und Seidengewebe die Rettungsboote
abziehen. Das diese Bauweise Gewicht spart ist ein schöner Nebeneffekt. Nach
der Fertigstellung bekamen die Boote einen roten Anstrich und eine weiße
Beschriftung. Schrifthöhe 0.5 mm. Nach dem Einhängen in die Davits
wurden die Boote mit Riemen und Piekhaken sowie Rettungsringen ausgerüstet. Die
Probefahrt des Modells stand nun im Vordergrund, denn immerhin stand ja nun die
I. Weltmeisterschaft in Duisburg an. Mir war durchaus klar, dass das Modell im
Gegensatz zu anderen Schiffstypen wie Schlepper oder Barkassen, durch seinen
hohen Aufbau und den gewaltigen Masten erhebliche Schwierigkeiten auf dem Wasser
bekommen könnte. Das Wagnis, gerade auf einer WM. Mit einem ganz neuen Schiff
anzutreten bewahrheitete sich dann ja auch. Die beiden Hochleistungs E-Motoren
MAXON mit 19-poligen Anker der Firma Schroff & Ritzer, waren genau die
Richtigen. Die Motoren wurden 1 : 2½
untersetzt. 7,2 Volt Batterien mit 4 Ampere dienten zur Stromversorgung.
Für
das relativ kleine Schiffsmodell musste ich ca. 1 700 Hobbystunden aufwenden.
Wenn ich heute daran zurückdenke, waren hier mitunter erhebliche
Selbstüberwindungsstunden dabei ! Immerhin kam ich sehr häufig nicht ganz
ausgeruht vom Dienst nach Hause. Mein Ziel und immer wieder Anstoß war jedoch
die WM. in Duisburg.
Als
Tipp für den einen oder anderen Modellbauer möchte ich hier noch weitergeben:
Firmen, die bei der Erstellung eines Modells geholfen haben - Baupläne oder
andere Unterlagen zur Verfügung stellten - sollten nach Vollendung des Schiffes
einige Fotos und entsprechenden Dank zukommen. Wenn möglich, das Modell selbst
vorstellen. Die durchaus vorhandene Bereitschaft der Firmen, Modellbauer zu
unterstützen, könnte man damit sogar noch erheblich fördern.
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